Der Mais als Forellenköder

Der Mais als Forellenköder

Der Mais ist einer der bekanntesten natürlichen Forellenköder überhaupt. Mit ihm wurden schon vor vielen Jahrzenten, also zu Zeiten in denen es noch keinen fertigen Forellenteig oder ähnliches gab, Forellen gefangen. Seine Beliebtheit bei den Forellen kommt durch seinen süßlichen Geschmack, der sich unter Wasser sehr gut verbreitet und somit anlockend wirkt. Des Weiteren lockt der Mais Forellen, die zu den Raubfischen gehören, mit seiner leuchtend gelben Farbe an.

Auch die Vorzüge für den Angler sollten nicht außer Acht gelassen werden. So kann der Mais, wie sonst nur wenige Forellenköder, im nächsten Supermarkt gekauft und jahrelange aufgehoben werden. Das ist besonders bei kurzfristig geplanten Angelausflügen, sowie an Sonn- oder Feiertagen sehr hilfreich.

 

Die Ausrüstung

Beim Forellenangeln mit Mais kommen passive Forellenangelarten, wie das „Schwimmerangeln auf Forellen“ oder das „Grundangeln auf Forellen“ zum Einsatz. Den grundlegenden Montageaufbau dieser Angelmethoden könnt ihr euch in den entsprechenden Kapiteln ansehen. Was die Ausrüstung speziell fürs Forellenangeln mit Mais angeht, so kann der Mais grundsätzlich auf jeden Einzelhaken aufgefädelt werden.
Solltet ihr das Problem haben, dass euer Haken beim Einholen der Angel öfters leer ist, so kommt dies häufig von kleinen Fischen oder auch Forellen, die die Maiskörner ohne Biss vom Haken ziehen. Eine Abhilfe kann hier ein spezieller Maishaken, je nach Forellengröße meist in 4 oder 6 Größe bringen.


Spezieller Maishaken

 

Das Auffädeln des Mais auf den Haken

Bei einem Maiskorn bietet lediglich die gelbe Außenhülle einen ausreichenden Halt am Haken. Daher sollte versucht werden, den Haken an jedem Maiskorn mindestens 2x durch die Außenhaut zu führen. Ebenso sind kleinere Maiskörner etwas stabiler.
Wichtig ist, dass die Maiskörnen so aufgefädelt werden, dass die Hakenspitze frei bleibt (siehe Bild).

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Als Tipp kann ich hier die Verwendung von Gummimaiskörnen geben. Diese sollten jedoch nicht komplett, sondern nur für das letzte Maiskorn verwendet werden. Dieses Gummimaiskorn hält deutlich besser am Haken, wodurch es ein ungewolltes Abfädeln der natürlichen Maiskörner verhindert.

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Diese künstlichen Maiskörnen gibt es in verschiedensten Farben und Geschmacksrichtungen.


künstliche Maiskörnen

 

Ablauf beim Forellenangeln mit Mais

Was den Ablauf betrifft, so muss beim Mais nichts großartig vorbereitet werden. Es empfiehlt sich jedoch an die Angelstelle etwas anzufüttern. Hierzu werden 1-2 kleine Hände voll Mais bei näheren Distanzen einfach per Hand oder bei weiteren Distanzen per Futterschleuder ausgebracht.


Futterschleuder

Das Anfüttern sollte während des Forellenangelns etwa alle 30-60 Minuten wiederholt werden.

maisdose-offen

 

weitere natürliche Forellenköder sind:

Würmer
• Honigbienenmaden
• Forellenteig