Die Regenbogenforelle

Die Regenbogenforelle

(lat. Oncorhynchus mykiss)

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Allgemeines über die Regenbogenforelle

Ursprünglich stammt die Regenbogenforelle aus dem Westen Nordamerikas. Dort waren 3 Arten der Regenbogenforelle heimisch. Die Steel-Head Forelle, die Shasta- Forelle und die Purpurforelle. Um 1880 wurde sie nach Europa eingeführt. Ob diese bereits als Mischform importiert wurden, oder sich erst die Reinformen in Europa vermischten, ist noch unklar. Sicher ist aber, dass die Regenbogenforelle in Deutschland zu den beliebtesten Fischarten zählt.
In ihrer natürlichen Form kommt die Regenbogenforelle in kühlen, sauerstoff- und nährstoffreichen Gewässern vor. Die Wassertemperatur beträgt im Normalfall maximal 22°C. Diese Gewässer werden als Forellenregion bezeichnet und sind meinst quellnahe Flüsse.

Heutzutage ist die Regenbogenforelle in fast allen Flüssen und auch in Seen oder Teichen, ja sogar in der Ostsee zu finden. Da die Forelle unter diesen suboptimalen Bedingungen nur selten ablaicht, kommt es zu einem ständigen Forellenbesatz in fast allen Gewässern.

Schon lange gilt die Regenbogenforelle als beliebter Speisefisch. Außerdem wird sie gerne von Anglern in Flüssen und Seen ausgesetzt. Das liegt daran, dass sie früher aufgrund ihrer Robustheit zur Reinhaltung der Gewässer in unterschiedliche Gewässertypen eingesetzt wurde. Heutzutage weißen unsere Fließgewässer nur noch geringe Verschmutzungen auf, wodurch die Regenbogenforelle die Bachforelle verdrängen. Aus diesem Grund kann sie mittlerweile ohne Schonzeit geangelt werden.

Der Körper der Regenbogenforelle

Die Regenbogenforelle hat sowohl auf dem Körper und dem Kopf, als auch auf den Flossen unzählige schwarze Punkte. Ab dem Entwickeln der Geschlechtsreife zieht sich ein breites, lachsfarbenes Band an beiden Seiten vom Kopf bis zur Schwanzwurzel, wodurch die Forelle gut erkennbar ist. Im Gegensatz zur Bachforelle liegt ihr Unterkiefer weiter hinten und ihr Kopf ist spitzer und kürzer.

Die Ernährung der Regenbogenforelle

Da es sich bei der Regenbogenforelle um einen Raubfisch handelt, stellt sie ihrer Beute gerne nach. Hierzu platziert sie sich oftmals an Stellen, von welchen aus sie die in der Strömung treibende Nahrung gut erreichen kann. Die Hauptnahrung der Regenbogenforelle sind wirbellose Lebewesen. Hierzu gehören verschiedenste Fliegen (daher ist auch das Fliegenfischen sehr erfolgreich), Insekten, Würmer oder auch Kaulquappen. Größere Forellen machen jedoch auch vor Jungfischen keinen Halt, wodurch sich auch die Fängigkeit mit dem Spinner und Blinker erklärt.

Der Standort der Regenbogenforelle

Die Regenbogenforellen bevorzugen es, einfache Beute zu machen, wodurch sie sich an den oben beschriebenen Stellen aufhält. Es ist ihr jedoch ebenso wichtig nicht zu viel Energie für die Nahrungssuche zu benötigen, weshalb sich die Forelle gerne einen ebenso strömungsgeschützten Bereichen sucht. Die optimalen Standorte sind die sogenannten „Forellen Löcher“ welche oft auch als „Gumpen“ bekannt sind, sowie Pflanzenbewuchs frei Zonen in sonst bewachsenem Untergrund. Auch hinter Brücken sind die Forellen oft anzutreffen, was nicht zuletzt an der Nahrung, welche von der Brücke fällt liegt.

Die Größe der Regenbogenforelle

Durchschnittlich werden die Regenbogenforellen zwischen 40-50 cm lang und erreichen ein Gewicht von 500-1000 Gramm. Es ist aber auch bekannt, dass Forellen mit bis zu 25 Kg und einer Länge bis zu 1 Meter gefangen wurden.

Die Zucht der Regenbogenforelle

Durch ihre Robustheit eignet sich die Regenbogenforelle im Vergleich zur Bachforelle besser zur Teichzucht. Die Teichzucht erfolgt zum Großteil durch die Fütterung von Pellets. Eine Länge von 80cm und ein Gewicht von 10Kg sind hierbei nicht außergewöhnlich.