Die Forelle

Allgemeines zur Forelle

Die Forelle ist, was viele nicht wissen, nicht ein spezieller Fisch, sondern vielmehr eine Fischart. Sie gehört zu der Gruppe der Salmoniden, das sind die lachsartigen Fische. Mitglied der Forellenfamilie ist neben den bei uns, wenn auch teilweise nur dank Besatz, häufig anzutreffenden Regenbogenforellen, Bachforellen und Seeforellen die Meerforelle. Die verschiedenen Forellenarten unterscheiden sich sowohl in ihrem Aussehen, wie auch in ihrem Lebensraum teilweise sehr deutlich. Genauere Einzelheiten könnt ihr im Menü unter der entsprechenden Forellenart nachlesen.

Der Lebensraum der Forelle

Regenbogen und Bachforelle

Die Regenbogen und Bachforellen finden wir hauptsächlich in der nach ihnen benannten Forellenregion, welche sich im Oberlauf eines Fließgewässers befindet. Charakteristisch für diesen Gewässerabschnitt ist ein hoher Sauerstoffgehalt. Dieser entsteht durch Verwirbelungen des Wassers, welche sich durch die starke Strömung in Kombination mit dem dort vorhandenen Kiesbett ergeben. Aufgrund ihrer Nähe zur Quelle liegt die Wassertemperatur in der Forellenregion meist unter 10°C.

Seeforelle

Die Seeforelle kommt, wie es ihr Name schon vermuten lässt in größeren, tiefen Seen mit einer guten Wasserqualität vor. Eine solche Gewässerstruktur finden wie beispielsweise am Bodensee, welcher deutschlandweit als top Seeforellengewässer zählt. Zum Laichen verlässt diese Forelle ihren See und zieht Flussaufwärts in die Oberlaufregionen der Seezuflüsse. Hier schlagt die Seeforelle Laichgruben, in welche sie ihre Eier ablegt.

Meerforelle

Die Meerforelle ist die anadromste Art der Forellen. Dies heißt, dass sie, wie der Name schon sagt, ihren hauptsächlichen Lebensraum im Meer hat. Zur Laichzeit verlässt diese Forelle das Meer und steigt in den ins Meer mündenden Flüssen und somit im Süßwasser auf. Dieser anadrome Lebensstil ist der des Lachses sehr ähnlich, weshalb die Meerforelle auch die dem Lachs am nächsten stehende Forelle ist.

Die Ernährung der Forelle

Alle Forellen sind Raubfische, was bedeutet, dass sie sich vor allem von anderen Lebewesen ernähren. Hierzu zählen neben kleinen Fischen und Brutfischen auch Insekten und Würmer die ins Wasser gefallen sind. Nicht zuletzt aus diesem Grund stehen Forellen häufig flussabwärts hinter Brücken und warten auf ins Wasser fallende Nahrung.

Das Angeln der Forelle

Beim Forellenangeln machen wir uns bei der Forellenköderwahl das Wissen über die Nahrung der Forellen zu nutzen. So kann man den Forellen entweder ihre natürliche Nahrung auf Grund oder in mit einem Schwimmer in gewünschter Wassertiefe anbieten. Alternativ hierzu kann man die Forellen jedoch auch aktiv mit einem der Forellennahrung ähnlichen Kunstköder zum Biss verführen. Eine weitere Methode des aktiven Forellenangelns ist das Fliegenfischen, hierbei werden die Forellen mit einer auf der Oberfläche schwimmenden Insektennachbildung angelockt. Detaillierte Informationen zu den erwähnten Angelmethoden findet ihr im Menü unter den entsprechenden Begriffen.

Detailierte Infomartionen zu den Fischarten: